Lucia Puttrich MdB: Gebühren an Geldautomaten: Einigung der Bankenverbände nur Teilerfolg
Lucia Puttrich MdB: Gebühren an Geldautomaten:
Einigung der Bankenverbände nur Teilerfolg
„Die Schaffung eines direkten Entgeltes, das vor dem Abheben am Automaten angezeigt wird, ist mit Blick auf die steigende Transparenz und Wahlmöglichkeit für den Verbraucher zu begrüßen,“ betont die verbraucherpolitische Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Lucia Puttrich MdB, aufgrund des Ergebnisses des heutigen Treffens der Bankenverbände, „dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Jedoch kann nicht von einer Einigung gesprochen werden, da man sich nicht auf eine Obergrenze für die Gebühren von Automatenabhebungen von Fremdkunden einigen konnte!“
Die deutschen Banken und Sparkassen sollten bis Ende August ein Konzept beim Bundeskartellamt vorlegen, mit dem die Gebühren gesenkt werden. Bleibt es bei den überhöhten Gebühren, droht weiterhin ein Kartellverfahren. Zur Zeit müssen Fremdkunden bei Abhebungen noch bis zu zehn Euro Gebühr für die Nutzung von Geldautomaten zahlen.
„Der erste Kompromissvorschlag seitens der Banken, die Gebührengrenze auf fünf Euro zu senken, war in meinen Augen nicht diskussionswürdig und wurde völlig zu Recht vom Bundeskartellamt als zu hoch abgewiesen,“ so Lucia Puttrich, „eine akzeptable Obergrenze muss geringer ansiedelt werden, damit das Preis-Leistungs-Verhältnis wieder stimmt.“ Hier sind die Banken weiterhin gefordert!
Für eine Kostensenkung ist es darüber hinaus notwendig, wenn nur noch die Banken, die die Automaten betreiben, die Gebühr erheben. Im Moment werden die Gebühren noch von den kartenausgebenden Instituten eingefordert, was auch ein Grund für die horrenden Gebühren ist.
„Das Ziel ist nach wie vor eine deutliche Kostensenkung für die Verbraucher und eine Gebührenobergrenze – sollten die Bankenverbände nicht im Sinne des Bundeskartellamtes und der Verbraucherinnen und Verbraucher handeln, wird ein entsprechendes Gesetz kommen,“ erläutert Lucia Puttrich abschließend. |