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Lukas Langlitz bleibt Vorsitzender und führt die Gederner CDU in die Kommunalwahl

Mitglieder der Gederner Union wählen neuen Vorstand und beschließen personelle Aufstellung für die Kommunalwahl am 15. März 2026.

Stadtverbandsvorsitzender Lukas Langlitz wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig wiedergewählt. In seiner Ansprache bedankte er sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und betonte die Bedeutung eines engagierten und vielseitigen Teams für die anstehenden Herausforderungen. Zur Seite stehen ihm fortan die beiden Stellvertreter Felicitas Weinhonig und Edgar Gowin, Schriftführer Carsten Freymann sowie die Beisitzer Alexander Eckhardt, Barbara Gundlach, Andreas Häfner, Heinrich Orth und Lothar Langlitz. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die von Lukas Langlitz, Kerstin Bernhardt und Fabian Orth angeführte Kandidatenliste für die anstehende Kommunalwahl. Insgesamt treten rund 20 Kandidatinnen und Kandidaten für die CDU in Gedern an.

Zentrales Thema der Aussprache waren verschiedene Projekte, die schnellstmöglich angegangen werden sollen. Besonders im Fokus stand der Neubau des Feuerwehrhauses in Nieder-Seemen. Hier soll geprüft werden, ob die Pläne des Feuerwehrhauses in Wenings eins zu eins auf das vorgesehene Gelände am Ortsausgang in Richtung Mittel-Seemen übertragen werden können. Dadurch ließe sich nach Ansicht der CDU viel Zeit und Geld sparen. Trotz der hohen Verschuldung dürften notwendige Investitionen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Vielmehr werde dies zu Kostensteigerungen führen. Aus diesem Grund fordern die Christdemokraten auch die zügige Sanierung des Kindergartens in Wenings, um den Kindern und Erzieherinnen eine zeitgemäße und ansprechende Umgebung zu bieten. Weitere Schwerpunkte der Mitte März stattfindenden Wahl sind u. a. die Unterstützung von Familien und die Vereinsförderung. Dies sei in erster Linie eine Frage des politischen Willens und ein Ausdruck von Wertschätzung. Hier könne schon mit verhältnismäßig geringem finanziellem Einsatz viel bewegt werden.

In Anbetracht der angespannten Haushaltslage müssen jedoch auch Einsparungen vorgenommen werden, andernfalls werden sich Grundsteuererhöhungen mittelfristig nicht vermeiden lassen, so die einhellige Meinung der Unionsvertreter. Weiterhin fordern die Christdemokraten einen Investitionsstopp am Gederner See, bis Klarheit darüber herrscht, ob dieser veräußert werden soll oder nicht. Das finanzielle Risiko sei schlicht zu groß. Außerdem sei es den Bürgern nicht zu vermitteln, warum man Millionen in neue Gebäude investiere, während ein Verkauf im Raum stehe.